Matteo Möller 

Da unsere Politiker sich leider nicht so um die wunderschöne Natur, die faszinierende Tierwelt und vor allem um die einzigartige Artenvielfalt unserer Mutter kümmern und sorgen, mal ein paar wirtschaftliche und wissenschaftliche Fakten, nur für Sie.

Vielleicht ist dann auch Herr Lindner zufrieden.

Vielleicht merkt Herr Lindner dann, dass, anders als seine Fotos, das Leben- unser Leben-nicht nur schwarz-weiß ist.

 

Bis 2050 werden wir 13 Mrd. Euro ausgeben müssen, aufgrund von Überflutung und Dürre.

Dazu kommen 19 Mrd. € Schäden im Tourismussektor (Skipisten).

Der Gesundheitssektor trägt mit 37 Mrd. € bei.

Durch eine ca. 20% Steigerung der Energiepreise kommen 130 Mrd.€ dazu.

In der Finanzwirtschaft kommen 100 Mrd. dazu.

Alles in allem landen wir bei 800 Mrd. € bis 2050 an direkten, oder mit dem Klimawandel verbundenen Schäden.

Ohne Gegenmaßnahmen bis 2100 3000 Mrd. € Schäden.

Diese Zahlen entstammen dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. 

Also auch wenn man kein Naturfreund ist oder meint, dass das Verhindern oder zumindest die Verminderung des Klimawandels mit zu hohen wirtschaftlichen Kosten verbunden seien, dann animieren diese Zahlen doch zum Handeln.

Der Klimawandel ist viel dramatischer für die Wirtschaft, als der so gefürchtet Kohleausstieg oder das Verbot der Einwegkunststoffe.

Worauf also warten Sie, Frau Merkel?

Darauf, dass der Eisbär zum Fisch wird?

Darauf, dass wir in Hannover oder Dortmund direkt vom Stadion zum Strand gehen können?

Worauf wartet ihr?

Darauf, dass ihr in Zukunft keinen Grill mehr brauchen um euer Lidl- Rindfleisch zu garen?

Wartet ihr darauf, an eurem eigenen Kot zu ersticken? Nein, ihr wickelt euren Kindern eure Plastiktüten um den Hals.

Euch betrifft das nämlich nicht.

Ich hoffe ihr steht auf, ohne Angst, für die Gerechtigkeit einzustehen.

Aber euer Turmbau wird scheitern, euer Babylon zerfallen.

Und wo wir beim Thema alttestamentlicher Sprachverwirrung sind, machen wir mit Verwirrung weiter.

Und dabei landen wir bei der AfD und was sie zum Handeln bringen wird.

Durch den Klimawandel werden über 170 Millionen Menschen zu Flüchtlingen.

Über 170 Millionen Menschen verlieren ihr geliebtes zu Hause. Sie müssen alles zurück lassen und in einem fremden Land, mit einer fremden Sprache und einer fremden Kultur leben.  

Wir in Deutschland dagegen, haben mit unserer geographischen Lage ein ziemliches Glück.

Vor allem wir im Süden werden von dem Anstieg des Meeresspiegels so gut wie gar nicht betroffen sein.

Obwohl wir scheinbar den Jackpot geknackt haben, heißt es nicht, dass wir uns einfach zurücklehnen und nichts machen können.

Jeder von uns kann, muss und wird kleine Sachen in seinem Alltag ändern.

Auch wenn ihr sie vielleicht zum 1000-mal hört.

Man kann öfters mit dem Fahrrad fahren oder die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, auch wenn sie nicht immer ganz zuverlässig sind.

Man kann auch beim Einkaufen darauf achten, so gut es geht, plastikfrei zu kaufen und darauf schauen, was für Produkte man kauft.

Auch unsere lokale Politik kann viel beitragen.

Sie können Radwege ausbauen, die öffentlichen Verkehrsmittel attraktiver machen, lokale Produzenten unterstützen und in erneuerbare Energie investieren.

Also lasst uns gemeinsam unsere Mitmenschen, die Lokalen Politiker und die Politiker in Berlin dazu animieren, mehr für unsere Umwelt zu tun, sodass wir auch noch in 20, 30 und 100 Jahren die wunderschöne Natur, die fantastische Tierwelt und vor allem die besondere Artenvielfalt bezeugen dürfen.

Damit wir, unsere Kinder und Enkel noch die Chance haben einen knuffigen Eisbären zu sehen oder in den atemberaubenden, bunten Korallenriffen zu tauchen.

Am besten wär’s, wenn wir dafür nicht in den Zoo müssten.

Wenn wir nicht durch Plastik und Tod tauchen müssten um an den weißen leblosen Korallen Nemos und Dorys Leichen vom Boden zu kratzen.

Ich möchte euch danken, dafür, dass ihr hier seid, dafür, dass ihr den Schritt in die Mündigkeit wagt, dafür dass ihr euch eures Verstandes bedient.

Die Gegebenheit, dass ihr hier seid, weil ihr an etwas größeres, als ihr es seid, glaubt, dafür einsteht, erfüllt mich mit Hoffnung und Stolz für meine Generation.

Aber auch die Elterngeneration unterstützt uns, bezeugt um ein weiteres, dass Klimawandel alle betrifft.

Wir versammeln uns hier, Links, Rechts, Oben, Unten, Alt und Jung, Groß und Klein, reich und arm, Gymnasium und Hauptschüler.

Wir sind keine elitäre Randgruppe, wir sind die Stimme des Volkes.

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