Daniel Stoll

 

Sehr geehrtes Publikum,

der menschengemachte Klimawandel stellt für unseren Planeten, und die gesamte Menschheit, die größte Bedrohung und Herausforderung des 21.Jahrhunderts und darüber hinaus dar. Der erhöhte Ausstoß von CO2 bedeutete für lange Zeit die technologische Weiterentwicklung des Menschen, auf dem Fundament von fossiler Energie wurde unsere moderne Gesellschaft erbaut.

Dieser Fortschritt fordert aber nun einen hohen Preis, und das Wundermittel von Gestern droht zum Grauen von Morgen zu werden. Nun ist es an der Zeit, dass der Mensch den nächsten Schritt in der technologischen Entwicklung leistet, und gerade jetzt scheint es, als würden wir auf ganzer Linie versagen. Der Schaden, den der Klimawandel unwiderruflich mit sich bringt, wird jeden von uns treffen, aber am Meisten werden die Unschuldigen und die Armen damit zu kämpfen haben.

Der Polkappen schmelzen, die blauen Ozeane unserer Erde erhitzen sich und der Meeresspiegel könnte um 18 bis 59 cm steigen, all dies bedroht unsere Küsten weltweit. Bis zu 80 Millionen Menschen, in der westlichen und östlichen Hemisphäre, von New York bis Peking, sind in Gefahr.

Katastrophen, wie der Hurrikane „Katrina“, werden sich häufen, und Haushalte in weiten Teilen der Welt vernichten. In England häufen sich schwere Stürme und Überflutungen, erst 2013 erlebte England die stärksten Fluten seit 60 Jahren, während das von Hungersnoten gebeutelte Äthiopien in den nächsten 50 Jahren 10% weniger Niederschlag erleben wird.

Der Klimawandel erreicht auch die Pflanzen- und Tierwelt, sensible und komplexe  Ökosysteme werden komplett umgeworfen. Wenn die Temperatur weiter steigt, könnten bis zu 30% aller landbasierten Lebewesen aussterben, die Auswirkungen auf unser Leben durch diesen Verlust sind zu enorm um sie sich auszumalen.

In Alaska haben die Fichtenborkenkäfer von 20 Jahren Hitzewelle profitiert und 1,6 Millionen Hektar an Waldfläche zerstört.

Das globale Ökosystem ist ein fein eingestellter Mechanismus, und wir sind dabei, ihn in Stücke zu schlagen.

Auch Wasser, die wichtigste Ressource der Welt, die Quelle menschlichen Lebens, droht knapp zu werden.

Wärmere Temperaturen und veränderte Niederschlagsmuster bedrohen die globale Nahrungsmittelproduktion, wär das für Science-Fiction hält, sollte sich mal in Dürre gefährdeten Gebieten in Asien und Afrika umsehen.

In den nächsten Jahren werden in der ganzen Welt Ernten ausfallen, und die übrig gebliebenen Güter werden immer teurer werden.

 

Zudem werden Menschen vor Hungersnöten und Fluten flüchten. Schon jetzt sind über 70 Millionen Menschen auf der Flucht und alleine in Bangladesch drohen es 17 Millionen mehr zu werden.

Können wir diese Menschen aufnehmen? Und können die USA die Tausenden von Menschen aufnehmen, die aus Peru flüchten werden, wenn die Quelccaya-Eiskappe davonschmilzt, und die Einwohner ohne Trinkwasser und Elektrizität zurücklässt.

Es ist die Entscheidung eines jeden, was man mit diesem Wissen anfängt, und ob euer Gewissen über den täglichen Komfort überwiegt. Jeder kann etwas gegen den Klimawandel unternehmen, aber nur gemeinsam können wir einen breitflächigen Wandel erzeugen.

Heute zeigen wir, dass nicht alle Menschen von der Apathie ergriffen sind, und setzen ein Zeichen, dass wir die Bedrohung des Klimawandels nicht verdrängt haben.

 

Vielen Dank

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